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Begegnung mit den Flüchtlingen

Grümel hatte zum Tag der offenen Tür ins Haus Hedwig eingeladen

Bad Salzschlirf. Nachdem die Sanierungsarbeiten im Haus Hedwig weitgehend abgeschlossen sind, hatte Grümel als Eigentümer und Betreiber des Hauses zu einem Tag der offenen Tür eingeladen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde interessierten sich dafür, wie die 75 Flüchtlinge, davon 20 Kinder, in dieser Gemeinschaftsunterkunft leben. Vielen war aber auch die Begegnung mit den Flüchtlingen ein Anliegen.

Im Rahmen seiner Begrüßung stellte der Geschäftsführer von Grümel, Matthias Kraft, heraus, dass es sich Grümel zur Aufgabe gemacht habe, an verschiedenen Standorten im Landkreis Fulda Flüchtlingen Unterkunft zu geben und sie zu betreuen. Das Haus Hedwig sei die erste Immobilie gewesen, die Grümel vor über einem Jahr zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern erworben habe. Der Tag der offenen Tür sei Veranlassung, um den vorläufigen Abschluss der Sanierungsmaßnahmen auch für die Salzschlirfer Bürgerinnen und Bürger sichtbar zu machen.

Bürgermeister Matthias Kübel stellte im Rahmen seiner Ansprache fest, dass die Flüchtlinge seit nunmehr über zwei Jahren zum Ortsbild in der Gemeinde gehören. Es sei eine christliche und humanitäre Aufgabe, die Menschen zu unterstützen und ihnen den Aufenthalt in unserem Land zu erleichtern. Insbesondere dankte er den Anwohnern für ihr Verständnis, da das Zusammenleben so vieler junger Menschen zwangsläufig auch gewisse Belastungen mit sich bringe. Dank sagte Kübel auch denjenigen, die sich in die Betreuungsarbeit ehrenamtlich einbringen.

Im Namen der Betreuungsinitiative, der zwischenzeitlich über 10 Ehrenamtliche angehören, machte deren Koordinator, Herbert Post, deutlich, wie wichtig es ist, die Menschen in ihren vielfältigen persönlichen Problemen zu unterstützen.

Herbert Post berichtete von den einzelnen Maßnahmen in der Kinder- und Erwachsenenbetreuung und wies darauf hin, dass das Erlernen der deutschen Sprache Grundvoraussetzung für jegliche weitere Integration sei. Neben den sog. Integrationskursen, an denen anerkannte Flüchtlinge verpflichtend teilnehmen müssten, seien zwei Deutschkurse, die vor Ort angeboten werden gut besucht.

Nach den Ausführungen von Herbert Post ist es der ehrenamtlichen Betreuungsinitiative ein Anliegen, weitere Bürgerinnen und Bürger zu finden, die bei der Betreuungsarbeit mithelfen.

 

Bildunterschrift:

Die Flüchtlingskinder fühlen sich im neu geschaffenen Spielzimmer sichtlich wohl. Einrichtung und Spielsachen sind ausschließlich Spenden aus der Bevölkerung.

 

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