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Erschienen in Osthessen News

Bei einem Besuch in der Produktionsschule von Grümel konnten sich Vertreter des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen jetzt davon überzeugen, dass ihre Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds (EFS) gut angelegt sind.

Grümel-Prokuristin Jutta Diel und Werkstattleiter Tobias Leibold und sein Team begrüßten Petra Besier vom Referat „Arbeitsmarktintegration und -förderung“ beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie Dirk Jensen und Daniel Böhm von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen in der Propstei Johannesberg. Dort hat die Produktionsschule, die zuvor im Grümel-Zentrum in der Steubenallee ihren Sitz hatte, im Sommer ihre neuen Räume bezogen und ist nun im ehemaligen Schafstall der Propstei untergebracht. „Der Umzug war nötig geworden, weil seit Anfang September als neues Gewerk der Bereich Keramik und Töpferei dazugekommen ist und die Zahl der Plätze von ursprünglich zwölf auf nun zwanzig erweitert wurde – davon sind acht Plätze speziell für junge Flüchtlinge bestimmt, um ihre Integration mit inklusivem Ansatz und Sprachunterricht mit, Deutsch als Fremdsprache’ zu fördern“, erklärte Werkstattleiter Tobias Leibold.

 

Die Produktionsschule ist aus der ehemaligen Jugendwerkstatt Holz hervorgegangen. Sie ermöglicht es benachteiligten Jugendlichen, eigene Talente und Fertigkeiten zu entdecken und Sozialkompetenzen zu entwickeln, um fit zu sein für den Start ins Berufsleben. Die Gäste aus Wiesbaden kamen mit den Teilnehmern ins Gespräch. Die Jugendlichen präsentierten Projekte aus der Holzwerkstatt, die sie im Kundenauftrag erarbeiten. Und sie zeigten erste Arbeiten, die in der Keramik- und Töpferwerkstatt entstanden sind. Außerdem berichteten sie über ihren Tagesablauf, zu dem neben der Werkstatt-Tätigkeit Gespräche über aktuelle Ereignisse und gemeinsames Essen, ein Sport- und ein EDV-Kurs sowie Mathematik-Unterricht zählen. Petra Besier, Dirk Jensen und Daniel Böhm folgten mit großem Interesse den Ausführungen über die Produktionsschule von Grümel und zeigten sich beeindruckt.

 

Das Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das ist das wichtigste Instrument der EU für die Förderung von Beschäftigung und sozialer Eingliederung. Mit diesen Mitteln fördert das Land Hessen besonders innovative und praxisnahe Projekte zur Beschäftigungsförderung. Die Grümel-Einrichtung wird darüber hinaus gefördert durch das Kommunale Kreisjobcenter Fulda und die Stadt Fulda.

 

 

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