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Erschienen in OsthessenNews, Fulda Nachrichten

Chance für Computerfreaks

Ausbildungsberuf „Fachinformatiker/-in Systemintegration“ jetzt bei Grümel

Um den Bereich „Fachinformatiker/-in Systemintegration“ erweitert Grümel ab sofort sein Ausbildungsangebot im Bereich der Ausbildung 3.5. Es richtet sich an Rehabilitanden mit erhöhtem Förderbedarf und ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, eine Erstausbildung zu absolvieren.

2012 hat Grümel die Anerkennung als vergleichbare Einrichtung nach § 35 SGB IX erhalten und bietet diese nachhaltige Integrationsleistung in den Arbeitsmarkt an. „Das spezifische Angebot orientiert sich an den persönlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Leistungsvermögen der jungen Menschen: Es baut auf den Stärken der Auszubildenden auf und fördert den Ausgleich der Defizite, die vor allem im psychischen Bereich erkennbar sind“, sagt Projektleiterin Jutta Dehler, die bereits zahlreichen jungen Menschen im Rahmen der Ausbildung 3.5 den Weg zur Teilhabe am Arbeitsleben geebnet und sie beim erfolgreichen Start ins Berufsleben begleitet hat. Neben erfahrenen Ausbildungsleitern, maßgeschneiderten Ausbild-ungsgängen und -standorten, pädagogischen Gruppenangeboten und vielem mehr stehen den Teilnehmern der Maßnahme, die von der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda finanziert wird, auch ein ärztlicher und ein psychologischer Dienst zur Verfügung.

Ab August wird das Ausbildungsspektrum der Ausbildung 3.5 um den Lehrberuf „Fachinformatiker/in Systemintegration“ erweitert und eröffnet Computerfreaks eine Chance. Jugendliche und junge Erwachsene, die sich für die dreijährige Ausbildung interessieren, sollten unter anderem technisches Vorstellungsvermögen, logisches und analytisches Denken sowie Begeisterung für immer neue Technik mitbringen und Spaß an der Arbeit am und mit dem Computer haben. Sie erwartet ein spannendes Aufgabenfeld. Denn ausgebildete Fachinformatiker/-innen im Bereich Systemintegration stellen in Unternehmen und Organisationen sicher, dass die Informations- und Telekommunikationstechnik funktioniert. Sie beraten die Verantwortlichen beim Kauf von Computern, beim Erwerb der technischen Ausrüstung und bei der Wahl der passenden Software. „Auch interne Schulungen der Anwender im Umgang mit der Hard- und Software gehören zum Alltag“, sagt Ausbildungsleiter Frank Holzapfel aus seiner langjährigen Erfahrung.

Bei Grümel lernen die angehenden IT-Experten, wie man Netze und Systeme zusammenstellt, was man bei deren Überwachung und Pflege im Blick haben muss und wie man Störungen beheben kann. „Auch Menschen im Autismus-Spektrum sind ohne weiteres für dieses Berufsbild geeignet. Sie bringen oft viele der notwendigen Fähigkeiten mit. Da aber heutzutage auch in diesem Berufsbild ein starker und häufiger Kontakt zu Kunden, Dienstleistern, Projektmitgliedern und Kollegen besteht, müssen die Sozialkompetenz-en auch passen“, erklärt Frank Holzapfel. Dabei erhalten sie während ihrer Ausbildung bei Grümel die nötige Unterstützung. Wenngleich manche Unternehmen ausschließlich Abiturienten einstellen, hat der Ausbildungsleiter auch mit Förderschülern, Haupt- und Realschülern sehr gute Erfahrungen gemacht. Sicher sei für gute Erfolge in der Berufsschule ein Mittlere-Reife-Abschluss ideal, aber mit entsprechender Förderung können es auch schwächere Schüler schaffen.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung 3.5 mit höherem Förderbedarf ist die Bewilligung auf Förderung durch einen Leistungs- und Rehabilitationsträger wie beispielsweise die Agentur für Arbeit. Junge Leute mit einer psychischen Erkrankung oder aus dem Autismus-Spektrum, die sich für die Ausbildung 3.5 „Fachinformatiker/in Systemintegration“ interessieren, erhalten erste Informationen bei Projektkoordinatorin Jutta Dehler, Telefon 0661 90293-62.

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